Hallo!
Von der Chemiearbeit fange ich gar nicht erst an. Es war Scheiße! Aber egal, ich verkopf mich jetzt nicht länger damit. Dafür hab ich in der Geschichtearbeit eine gute Note, dass ist ja schon mal was. Schule allgemein war anstrengend, es ist in unserem Klassenzimmer immer total warm, dass ist richtig nervig.
Ich hab schon vor einer Weile ja mal erwähnt, dass ich Geschichten schreib. Ich bin nicht so gut wie jetzt vielleicht die liebe Melanie oder Dani, noch so begabt wie die beiden. Ich finde meine Geschichte trotzdem ganz okay und deshalb habe ich mich dazu entschlossen, die ersten beiden Kapitel hochzuladen. Die Geschichte heißt "Dance for your Dream", aber vielleicht ändere ich den Namen auch noch, mal sehen. Voila, viel Spaß beim Lesen :-/
Kapitel 1:
Ich bin 15 und hab meine Zukunft noch vor mir. Aber trotzdem fange ich jetzt schon an, darüber nachzudenken. Ich habe mich an einer der renommiertesten Tanzschulen hier im Land beworben und eine Zusage zum Vortanzen bekommen. Sehr viele würden für so eine Chance sterben und dazu gehörte auch ich. Ich, Tanya, aus einem kleinen Dorf und gerade reich genug, um die Gebühren für die Tanzschulen zu zahlen. Und auf die Schule gehen manchmal sehr reiche Kinder zwischen 15-18. Hatte ich da überhaupt eine Chance? Ich hatte vorher noch nie eine Tanzschule besucht, außer Tanzkurse. In Jazzdance, Ballett, Aerobic und Hip-Hop. Und ich war nicht die beste Tänzerin. Und genau deshalb wollte ich auf diese Tanzschule, weil ich Tanzen liebte und ich es dort richtig lernen konnte . Meine Eltern stimmten irgendwann zu und ich bewarb mich. Jetzt wurde ich also Vortanzen eingeladen und das schon in zwei Tagen plus eine Woche Probezeit, falls ich das Vortanzen überleben würde. Es war schon alles gepackt und ich war schrecklich aufgeregt. Zuhause ging ich immer noch den Tanz durch, den ich vortanzen sollte. Das Schneeflockensolo aus „ Nussknacker“. Als meine alte Ballettlehrerin erfuhr, dass ich dort vorgeladen wurde, war sie völlig aus dem Häuschen. Sie hatte mich nochmal ins Studio geholt und mich perfektioniert für mein Vortanzen. Sie war sehr überzeugt, dass ich es schaffen könnte. Es würde nicht einfach werden, aber ich würde kämpfen.
Abends, bevor ich ins Bett ging, rieb ich meine Füße mit Salbe ein. Fast überall hatte ich Blasen vom Tanzen, aber es war nicht mehr so schlimm wie damals, als ich mit Ballett anfing. Da war ich ja auch fünf.
Morgen würde ich schon in der Tanzschule sein. Mit oder ohne Zimmerpartnerin. Langsam fielen meine Augen zu und ich driftete in einen unruhigen Schlaf…..
Kapitel 2
„ Wo sind meine Spitzenschuhe?“, rief ich hysterisch und durchwühlte meinen Koffer. Alles war dabei, nur meine Schuhe nicht! „ Jetzt beruhige dich! Die finden wir schon wieder“, meinte meine Mam, packte meine Hände und zog sie aus dem Koffer. Ich ließ es geschehen und beschwor mich, nicht auszuflippen. Langsam ordnete Mam das Chaos im Koffer wieder, das ich angerichtet hatte. „ Schau doch mal in deiner Sporttasche, mit der du am Montag ins Ballett bist. Vielleicht hast du sie da drin?“, meinte Mam und ich düste nach unten, um nachzusehen. Und tatsächlich: Da lagen sie! Ich stieß einen Freudenschrei aus und küsste die Schuhe. Wenn ich die nicht mehr gefunden hätte, dann…. Nein, so durfte ich nicht denken. Erleichtert ging ich wieder nach oben und legte die Schuhe in meinen Koffer. So, jetzt hatte ich alles. Meine Mam warf mir noch einen Ich-habs-dir-doch-gesagt Blick zu, bevor sie wieder nach unten ging, um mit dem Essen anzufangen. In drei Stunden ging es los Richtung Tanzschule und ich war mega aufgeregt. Ich hatte noch nie vorgetanzt, außer in den verschiedenen Kursen, aber das zählte nicht. Und wir hatten auch schon Auftritte vor großem Publikum, aber diesmal ging es ja um was ganz anderes.
Nach dem Essen packten wir meine Sachen ins Auto und fuhren los. Ich stöpselte mich mit meinem iPod ab, denn ich war nicht mehr in der Lage, mit irgendjemanden zu sprechen. Ich dachte fast nur, über das Vortanzen nach.
Irgendwann musste ich dann wohl eingeschlafen sein, denn mein Dad weckte mich und scheuchte mich aus dem Auto. Nun war ich wieder hellwach. Ich besah mir die Schule: Groß, alt, und schlicht gehalten. Genau perfekt. Meine Eltern waren noch etwas skeptisch, als sie sich von mir verabschiedeten. „ Tschüss, meine Süße, machs gut. Ruf uns heute Abend an, ob du´s geschafft hast. Wir denken an dich!“, rief meine Mam mir noch zu, während sie wegfuhren. Ich winkte, bis ich sie nicht mehr sah. Jetzt war ich auf mich allein gestellt. „ Okay, Tanya, du bist 15 und kein kleines Baby mehr. Geh jetzt darein und hau sie weg!“, ermahnte ich mich in Gedanken und lief auf die große Schwingtür zu. Ich sah mich dauernd um. Viele Leute tummelten sich auf dem Parkplatz vor der Tanzschule, bestimmt waren darunter auch Schüler. Was mir aber am meisten auffiel, war, dass viele sehr edel gekleidet waren. Das war doch nicht etwa nicht doch so eine typische Schnöselschule? Plötzlich war ich verunsichert und blieb stehen. Noch konnte ich es mir anders überlegen. Ich musste mich ja nicht mit diesen Schnöseln abgeben. Ich konnte ja auch einfach daheim weiter meinen Balletkurs machen und all die andern Kurse. Aber nein, ich hatte es so gewollt und das würde ich jetzt durchziehen, Schnöselfutzis hin oder her. Also setzte ich mich wieder in Bewegung und wurde angerempelt. Meine Tasche glitt von meiner Schulter und der Inhalt verstreute sich über den Boden. „ Oh shit, sorry, tut mir leid!“, sagte eine Stimme vor mir. Ich hatte mich schon hinunter gebeugt, um die Sachen aufzuheben, als eine andere Hand ebenfalls meine Sachen aufsammelte. Ich sah nach oben. Ein gutaussehender Junge mit dunkler Haut und schwarzem Haar kniete vor mir. Ich schätzte ihn auf mein Alter. „ Hi, ich bin Tom. Sorry nochmal!“, meinte er entschuldigend und streckte mir die Hand hin. Ich zwang mich, auch etwas zu sagen und ergriff die Hand. „ Tanya. Macht nichts, ich bin eben im Weg gewesen“, antwortete ich und er musste lachen. „ Bist du von hier?“, fragte er beiläufig. Oh Mann, jetzt musste er auch noch so tun, als ob ich ihn interessierte. „ Ähm, ja, ich wohne etwa 50 Kilometer von hier. Du?“, gab ich zu Antwort und sah ihn an. „ Meine Familie ist asiatischer Herkunft, aber ich bin hier aufgewachsen. Ich wohne fast hier um die Ecke“, meinte er freundlich und half mir, die restlichen Sachen einzusammeln. „ Cool, war nett, dich kennenzulernen. Wir sehen uns beim Vortanzen!“, rief er und winkte mir zum Abschied. Ich winkte zurück und nickte. Schön. Wenigstens eine Bekanntschaft gemacht. Ich packte meinen Koffer und lief endgültig in das Gebäude hinein. Drinnen war es eine große Halle aus Marmor. Große Treppen führten in das nächste Stockwerk. Dort hoch musste ich. Auf den Treppen sah ich mir die anderen Schüler an. Die Mädels alle sehr hübsch und kein Gramm Fett war zu sehen. Die Jungs waren sehr muskulös. Jetzt kam ich mir wirklich fehl am Platz vor. Die Mädchen und Jungs waren in zwei Wohnheime getrennt, die man über einen langen Flur erreichen konnte. Ich ging in das Wohnheim hinein und dort überrumpelte mich das ganze Chaos. Drei oder mehr Betreuerinnen liefen mit Klemmbrettern durch die Gegend und wiesen den Mädels ihre Zimmer zu. Eine Betreuerin kam auf mich zu und sah mich an. „ Äh, Tanya. Tanya Weilhof“, antwortete ich schnell und die Betreuerin überflog das Klemmbrett. „ Ah ja, hier. Du hast das Einzelzimmer bekommen“, teilte sie mir mit und riss einen Zettel ab, auf dem die meine Zimmernummer stand. Während sie mir den Zettel gab, sagte sie mir: „ Sei froh. Bei all den Zicken, die hier rumlaufen“ und zwinkerte mir zu. Ich rang mir ein Lächeln ab und sah auf den Zettel. Zimmer 606. Das letzte Zimmer im Haus unterm Dach. Seufzend gab ich mir einen Ruck und schleppte mein Gepäck nach oben. Drei Wendeltreppen musste ich hoch und alle auf dem zweiten Stockwerk sahen mich blöd an, weil ich mich nochmal eine Wendeltreppe hochquälte
Ich bin noch etwas skeptisch. Ihr könnt mir im Kommentar gerne sagen, was ich besser machen könnte, was komplett scheiße ist, was euch halt so in den Sinn kommt. Gut, das wars dann auch schon wieder.
Lisa <3
Aha ich schreib also keine guten Geschichten? :D
AntwortenLöschenJetzt bin ich aber traurig....!
Mir gefällt die Geschichte sehr,sehr gut.Du konntest einfach schon immer gut schreiben!
Die Personen und das Leben hast du sehr gut beschrieben :) Ich würde aber den Titel ändern,da fällt dir bestimmt noch was ein.
Was jetzt noch fehlt ist dieses BOOM und dieses Außergewöhnliche.Vielleicht mal nicht nur die gewöhnlichen Sachen,die Gefühle anders beschreiben.So wie du sie immer wahrnimmst.
Hoffentlich checkst du mich :D
Schreibe auf jeden Fall weiter und ich bin gespannt wie es weiter geht!! <3 :)
LG Anna :*
(Samschteg :D *.*)
Oh, doch du schreibst auch gute Geschichten, Hilfe, tut mir leid, du schreibst auch gute Geschichten!!!!
LöschenLisa <3
Das BOOM kommt vielleicht noch
Schon okay :D Ich weiß doch dass du das nicht so meinst :**
AntwortenLöschenDann freue ich mich mal auf den BOOOOOOMMMMMMMM :D
Küsschen Anna :*
Lovely post and blog!
AntwortenLöschenLet's read each other?
Kiss from Poland, Poppy Miauczak :)
Huch den Post habe ich einfach mal kompplett überlesen gehabt, aber jetzt hab ich ihn doch noch gelesen.
AntwortenLöschenErstmal, danke für das Kompliment :)
Ich finds geil. Und man merkt, dass du Tanzfilme liebst. So gut wie jeder Tanzfilm beginnt mit einem Vortanzen einer renomierten Tanzschule, oder? ;) ist nicht schlimm oder so, cih wollte es nur mal gesagt haben.
Ansonsten ist sie echt cool...
LG Melanie :*